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Wie wollen wir leben?

Wie wollen wir leben?

 

Diese Frage klingt für mich inzwischen doch irgendwie abgedroschen. Warum eigentlich? Ist es nicht so, dass wir sie noch gar nicht hinreichend geklärt haben, geklärt haben können? Wir können es wirklich nicht, denn das, was die Zukunft bringt, können wir nur erahnen. Wenn wir uns die Mühe machen darüber nachzudenken.

 

Also ist diese Frage immer aktuell?

Ja! Denn jede Lebenssituation bringt neue Erkenntnisse an denen wir unser Bild neu ausrichten können. Können, nicht müssen! Aber tun wir dies nicht, ist es wie mit allem Lebendigen. Es stirbt ab, wird hart und unbeweglich. Die Kraft der Zukunft hat noch jede Kruste weggesprengt.

 

Nun, wie wollen wir leben?

 

Leben ist ein Prozess! Er pendelt zwischen den Polen „zu viel“ und „zu wenig“. Bleibt er jedoch konsequent in der Mitte, ist es auch kein wirkliches Leben. Das heißt, die Qualität der Bewegung ist für das Leben notwendig. Leben braucht Bewegung! Wie kann das nun in unsere persönliche Auseinandersetzung mit dem Leben hineingebracht werden?

 

Wir können unser Umfeld so gestalten, dass Bewegung möglich ist. Die besten Anregungen zur Bewegung finden Menschen in anderen Menschen. Im Austausch miteinander, gegeneinander zeigt sich ein neues Gemeinschaftliches. Und in dieser Gemeinschaft, welche man im Sinne von Joseph Beuys auch als eine soziale Plastik verstehen kann, entsteht die Zukunft, wie wir sie wollen. Wir plastizieren sie. Denn Wollen hat etwas mit der Tat zu schaffen. Wollen hat keine Wirklichkeit ohne Tun. Dann ist es Wünschen.

 

Nun wollen wir als Verein „WohnKulturRaum“ in diesem Sinne eine Gemeinschaft entstehen lassen. Wir haben dafür vieles getan. Und jetzt ist es soweit, die Zukunft bringt uns die Erfüllung eines Wunsches der mit „Tun“ zum Wollen wurde. Am 22.02.2014 gründen wir den Verein „WohnKulturRaum e.V.“. Danach werden die nächsten Wünsche mit Taten belebt und wir sind gespannt, was uns die Zukunft bringt, im Vertrauen darauf, dass es das Richtige sein wird. Denn Taten erzeugen weitere Taten. Und so wollen wir das!

 

Freudige Grüße

Dirk

Kommentare   

# Andrea 2014-02-26 19:45
Urheber einer Kultur der Liebe jedoch können letztendlich nur Individualitäten sein: Menschen, die sich um ein inneres Wachsen bemühen; die mithin auch ein Bewußtsein dafür entwickeln, wie die eigene Existenz nicht denkbar ist ohne das, was wir an Liebe von anderen Wesen und Kräften empfangen, die in ihrer Lebenspraxis zum Ausdruck zu bringen suchen, dass alles Sein stets ein Bezogensein ist - auf die, denen ich mein Dasein verdanke, auf alle Menschen, auf alle Kreatur, auf die Erde, das Universum.

Dies habe ich in einem wunderbaren Buch von Hildegard Kurt " Wachsen! " gefunden.
Das passt für mich zu " So wollen wir leben ".

Andrea
# Dirk W. 2014-02-27 12:00
So ist es! Und wir machen in unserem Wirkbereich, in dem kleinen Teil des Universums, den wir verantworten, der Liebe der anderen Wesen und Kräfte platz. Und manchmal auch gegen unseres momentanes Wollen. Seeeehr spannend!
Dirk

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