Projektgruppe

Wir sind eine Gruppe von Menschen, die auf der Suche sind nach zeitgemäßen, verantwortungsbewußten Formen eines ökologischen und menschengemäßen Zusammenlebens.

Uns verbindet das Bild vom Menschen als leibliches, seelisches, geistiges und soziales Wesen.

Wir suchen gemeinsam neue Wege eines bewußten Miteinanders unter Achtung der individuellen Entwicklungswege und wollen Räume schaffen, in denen dieses soziale Miteinander gelebt werden kann.

Wir kommen aus dem Norden Pankows und haben im Herbst 2011 eine Projekt-Arbeitsgruppe gebildet. Wir treffen uns zur Zeit wöchentlich dienstags von 19.30 bis 22 Uhr und arbeiten an der Verwirklichung dieser Wohn- und Kultursiedlung.

Wir sind derzeit fünf Mitwirkende ( Stand April 2014 ) und offen für Menschen, die mitarbeiten wollen.

Außerhalb dieser Projekt-Arbeitsgruppe gibt es einen größeren Kreis von Menschen, die an dem Projekt interessiert sind.

 



Bild von Andrea KahnAndrea Kahn

Ich bin 1962 in Ostberlin geboren und dort aufgewachsen.

Berlin hat mich nicht mehr losgelassen und ich fühle mich vor allem im Berliner Norden heimisch.

Hier möchte ich an einer zeitgemäßen Form von Gemeinschaftswohnsiedlung mitwirken, da mich die soziale Frage schon seit Langem bewegt. Außer dem sozialen Aspekt gilt mein Interesse einer dem Menschen gemäßen Bauweise.

Im Norden Pankows möchte ich daran mitwirken, Wohnen, Kunst und Kultur und Natur in einen lebendigen Zusammenklang zu bringen. Hier möchte ich einen Ort mit schaffen, an dem Menschen gern Eigenverantwortung übernehmen und Interesse aneinander entwickeln.

Ich bin Mutter dreier Töchter, Köchin im Waldorfkindergarten und Pflanzenfärberin, nun auch Projektmitentwicklerin, was eine spannende neue Herausforderung ist.

 



Bild von Dirk Wiegand Dirk Wiegand

Nach einer Berufsausbildung zum Elektroinstallateur in den 1990er Jahren und einigen Jahren Berufserfahrung, wechselte ich in den Pflegeberuf und arbeitete dort etwa 10 Jahre. Es war eine sehr bereichernde und auch frustrierende Zeit. Bereichernd im Hinblick auf den Kontakt mit (vorwiegend alten) Menschen. Frustrierend im Erleben der durch unser Gesundheits- und Gesellschaftssystem beschränkten Möglichkeiten gute Arbeit zu leisten.

Später bekam ich einen Einblick in die Veränderungsmöglichkeiten und Entwicklungspotenziale von Gemeinschaften durch eine sechsjährige Arbeit im Vorstand eines selbstverwalteten Waldorfkindergartens.

Diese Mischung und das Erleben, dass Veränderung möglich ist und, dass es viele Menschen gibt, die ähnlich denken, gaben mir die Veranlassung, mich auf den Weg zu anderem,menschenwürdigem Leben zu machen.

Zur Zeit absolviere ich die Ausbildung zum Waldorferzieher.

 



Bild von Gerhard MorawietzGerhard Morawietz, Jahrgang 1959

Aufgewachsen bin ich in einem Dorf im Spessart, umgeben von viel Natur - eine gute Grundlage für mein weiteres Leben.

Nach meinem Informatikstudium und entsprechender Berufstätigkeit vollzog ich einen radikalen Wechsel und wurde Töpfer. Ich lernte in einer Keramikwerkstatt in Tübingen und fand dort auch zur Anthroposophie.

Seit 1989 lebe ich in Berlin, seit 2007 in Rosenthal.

Ich interessiere mich schon mein halbes Leben lang für Baubiologie, jedoch nie verbunden mit der Idee, selber zu bauen; aber wenn doch, dann selbstverständlich gesund, ökologisch und ästhetisch.

Und nun bin ich seit 2011 Teil unserer Projektentwicklungsgruppe, habe die Website aufgebaut, den Flyer gestaltet, viele Protokolle getippt und finde es spannend und halte es für möglich, daß eine Gruppe von reinen Laien mit viel Durchhaltevermögen ein derartiges Siedlungsprojekt auf den Weg bringen kann.

Wenn ich einerseits sehe, wie allerorten neu gebaut wird und wie unbefriedigend die Ergebnisse meist sind, wenn ich andererseits wahrnehme, wie anonym die Menschen meist nebeneinander leben, scheint es mir sehr sinnvoll, es anders zu machen, es zumindest zu versuchen ...

 



Bild von Maria Stark Maria Stark